STOCKFLAME - Die Legende des Ritters Rodenstein Little Motion Studio
Christoph Sieber als Ben Rabisch [Foto: Peter Knapp]

«Hintergrund»

„Stockflame“ ist die Geschichte eines einfachen Mannes, der sich plötzlich einem Schicksal stellen muss, das er seit Jahren verdrängt hat. Er entdeckt seine Fähigkeiten und lernt die Wesen des Odenwaldes kennen. Legenden, von denen die Menschen noch heute berichten.

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«History»

Der Bezug zum Ritter von Rodenstein hat einen wahren Ursprung. Tatsächlich lebte das Geschlecht derer von Rodenstein für viele Jahre im Odenwald. Noch heute sind Überreste dieser Familie in Fränkisch-Crumbach, der Heimat der Legende, zu sehen. Die Burgruine Rodenstein, die sich oberhalb von Fränkisch-Crumbach erstreckt, ist für die Odenwälder ein beliebtes Ausflugsziel. Seit Jahrhunderten geht die Geschichte vom Rodensteiner um. Ein Geist, der mit seinen toten Soldaten auf Pferden durch die Lüfte fliegt. Er kündigt Krieg an — er zieht dabei von der Ruine Rodenstein zur Ruine Schnellerts. Ursprünge dieses Aberglaubens sind wahrscheinlich von der Legende vom Schnellertsherr abgeleitet. Ebenfalls ein Geist, der in einer Art Kutsche lange vor dem Rodensteiner im Odenwald spukte.

«Der Rodensteiner»

Nachdem das Geschlecht derer von Rodenstein Ende 1500 an der Pest starb, hörten die Menschen bei Unwetter die Ketten ihres Hofes rasseln und glaubten, der tote Hans von Rodenstein gehe um. Ein Mann, der zu Lebzeiten ein kriegslustiger Herrscher gewesen sein mag, und der zu Unrecht seine Frau tötete, als sie ihn davon abhalten wollte, seinen Kriegsgelüsten nachzugehen.

Die Geschichte erzählt, dass er vor der Burg seiner Feinde verletzt wurde und ihm der Geist seiner toten Frau erschien. Sie verfluchte ihn nach seinem Tode, für immer zu reiten und den Krieg anzukündigen. Mit einem für die damaligen Zeiten hohen Alter von ca. 80 Jahren pilgerte er nach Rom, wo er bis zum heutigen Tage begraben liegt. Eine Statue, der Abguss seiner Leiche, ist in der Dorfkirche in Fränkisch-Crumbach zu sehen.